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Hessenliga
SC 1929 Waldgirmes e. V. I - FSC Lohfelden 6.9.2008

Vierter Sieg in Folge für den SC Waldgirmes in der Hessenliga. Die Wachablösung des FSV Fernwald ist nach deren Niederlage –Daniel Beck als Gast in der Lahnaue sprach von einem Tiefpunkt- erstmal ad acta gelegt. Man hat mittlerweile 4 Punkte mehr gesammelt trotz eines Spiels weniger.
Die Mischung von Jung und Alt stimmt momentan beim SCW. Trotz der prominenten Abgänge in den letzten Jahren stellt man wieder eine erfolgreiche Elf, die auf ihrem „Stammplatz“ 3 in der Liga angekommen ist. Ein verletzungsfreier Leif Langholz kann endlich an seine erfolgreiche Landesligazeit anknüpfen und trifft auch in der Hessenliga nach Belieben und lässt Knipser Karagiannis Abgang vergessen. Seine zwei Treffer brachten den SC gegen den Tabellenletzten auf die Siegerstrasse. Durchaus verdient, wie es auch einer der stärksten SCler Kai Frenz sah, der sich freut, dass seine Jungs in jedem Spiel in der Lage sind zahlreiche Torchancen zu erarbeiten und nach den anfänglichen Problemen in der Verwertung mittlerweile eiskalt vor Gegners Tor sind. Die Waldgirmeser hatten von Beginn an das Heft in der Hand und vergaben nach einem Abseitstor von Weinecker und einem guten Schuss von Neubert das 1:0 (9. und 10.). Nach einer guten Viertelstunde fiel die Führung. Denis Weinecker verlud am Rande des 16ers zwei Gegenspieler mit einem Haken und legte quer auf Langholz, der aus 4 Metern einnetzte. Vor dem zweiten Treffer der Lahnauer hatten die Gäste ihre erste gute Chance: Tim Würfel prüfte erstmal Jörg Kässmann im Tor, doch dieser war auf dem Posten. Im Gegenzug setzte „6er“ Frenz zu einem Alleingang bis zum Strafraum an und spielte auch den entscheidenden Pass auf Neubert. Dieser zog Richtung Tor und ließ den hereinspringenden Gegenspieler „vorbeisensen“ und traf ins kurze Eck. Lohfelden kam durch einen Freistoßtreffer von Christopher Minne auf 1:2 heran. Ex-Profi Kässmann gab hinterher zu, dass er einen vierten Mann in die Mauer hätte stellen sollen, denn der Schuss war zwar mit viel Druck, aber ohne spektakuläre Flugkurve und damit zu verhindern. Lohfelden wachte aber erst später auf, die nächste gute Chance hatten die Waldgirmeser nach einer Ecke von Schmandt, die Neubert gefährlich aufs kurze Eck verlängerte (35.).
Die zweite Halbzeit wurde durch die Gäste besser begonnen, was auch Coach Krick anerkannte, der sah, dass seine Elf phasenweise in Lethargie verfiel. Aufgrund des klaren Ausgangs wollte er sich aber dennoch nicht beschweren und freut sich über den guten Lauf, der für sich spricht. Trotz „Oberwasser“ erspielten sich die Gäste aber kaum zwingende Torchancen, was natürlich auch an der sicheren Abwehr um Bloß, Bätzel und Pötzl lag. Auf der Gegenseite war man durch Langholz und Weinecker in der Spitze laufstark und auch stets gefährlich präsent. In der 49ten probierte es der Ex-Burgsolmser per Hacke aus dem Gewühl im Strafraum, nach genau einer Stunde Spielzeit markierte er schließlich seinen neunten Saisontreffer. Eine Flanke vom aus Watzenborn gekommenen Moritz Schmandt köpfte er aus kurzer Distanz zum 3:1. Spätestens jetzt war auch für Gästetrainer Willhelm das Spiel gelaufen, der trotz allem mit der Leistung seiner Elf zufrieden war. Unter Beifall wurde Langholz später ausgewechselt und für ihn kam Joker Szymanski, der wie schon gegen Fulda und Ober-Roden als Einwechselspieler traf. Wiederum war es der junge Denis Weinecker, den man vor der Saison aus der Giessener A-Jugend holte und der sich trotz langer Pause durch Schulterverletzung prächtig integriert hat, der die entscheidende Vorarbeit zum Torerfolg leistete. Mit vollem Einsatz konnte er im Zweikampf den Ball behaupten und flankte in den Strafraum, wo Szymanski als Abnehmer da stand, wo ein Stürmer stehen muss und zum 4:1 einschob. Sechs Minuten später hätte er fast noch ein zweites Mal getroffen, sein Schuss ging aber knapp am Pfosten vorbei.
Ein verdienter Sieg der Waldgirmeser, die für das kommende Match in Stadtallendorf gerüstet sein sollten. Selbst ein Ausfall von Stammspieler Gino Parson kann man über Wochen kompensieren, Mario Schappert überzeugte bisher im Zentrum und hatte seinen Anteil an den letzen vier Siegen. Nach anfänglichen Bedenken ob des qualitativ und quantitativ geschrumpften Kaders brachte die SCW-Elf so manchen Kritiker zum Schweigen. Ob es nur eine Momentaufnahme ist wird die lange Saison zeigen.

SC Waldgirmes: Kässmann – Bloß, Bätzel, Pötzl – Schmandt, Frenz, Schmitt, Neubert, Schappert (82. Michel), Langholz (76. Szymanski), Denis Weinecker

FSC Lohfelden: Reichhold, Lienert, Kraft, Elsner (75. Wagner), Wengerek (89. Wagner), Wuerfel, Wendler, Dellova, Minne, Spichale, Bechler

Tore:
1:0 Langholz (16.)
2:0 Neubert (23.)
2:1 Minne (28.)
3:1 Langholz (60.)
4:1 Szymanski (79.)

Zuschauer: 280

Gelbe Karten: Schmitt, Weinecker, Frenz / Minne, Dellova

Schiedsrichter: Timo Ide (Frielendorf-Welcherod)


Verbandsliga
SC 1929 Waldgirmes e. V. II - Türkischer SV Wiesbaden 3:1 (0:0) 31. Aug. 2008

Das nachträgliche Geburtstagsgeschenk für SCW-Coach Ralf Landgraf ist seiner Truppe gelungen. Dem am Freitag 34 Jahre alt gewordenen Ex-Lollarer schenkte sein Team einen 3:1 Erfolg gegen Türk Wiesbaden – ein Erfolg der hart erarbeitet, durch eine Steigerung in der letzten Viertelstunde zu Stande kam. Für die Türken aus der Landeshauptstadt, die in der Vorsaison ebenso wie die Waldgirmeser lange gegen den Abstieg kämpften, war es im siebten Spiel der neuen Runde die erste Niederlage.
Das Spiel der Gäste war relativ einfach gestrickt: hinten versuchte man u.a. mit dem oberligaerfahrenen Spieler Kusch kompakt zu stehen und vorne spielte man fast immer mit langen Bällen den bulligen Stürmer Silbereisen an, der die Bälle gut behauptete, oft selbst den Abschluss suchte oder seine Mitspieler in Szene setzte. Die Waldgirmeser blieben in der Offensive lange blass. Zentral fehlte ein Spieler mit Spielmacherqualitäten –Burk sitzt noch seine Rotsperre ab- und über die Außen gelangte man nicht oft genug an die Grundlinie um zu Flanken. Die erste Chance hatten die Gäste, nachdem Yildiz auf Baghramian ablegte, dieser aber am gut aufgelegten Tommy Ried im 1:1-Duell scheiterte (8.). Der SCW II hatte eine seiner besten Chancen der ersten Hälfte durch einen Fernschuss von Sofinski, der später mehr Glück haben sollte als nach 21 Minuten. Ralf Landgraf forderte von der Seitenlinie eine konsequentere Spielweise, als man innerhalb von 10 Minuten den Türken mehrere Standardsituationen ermöglichte. Die Standards sollten allerdings nicht zu Zählbarem des TSVW führen.
SCW IINach 58 Minuten gingen die Gäste schließlich in Führung. Eine Flanke von Höhe der Eckfahne wurde von der SCW-Abwehr nicht geklärt und Dennis Kunz spitzelte im 5-Meterraum den Ball ins Tor. Von einem Aufbäumen der Gastgeber war nun noch nichts zu sehen und viele rechneten mit dem vierten Saisonsieg der Wiesbadener. Erst durch das Tor von Sofinski bekamen die Waldgirmeser Oberwasser. Der 21-Jährige spitzelte einen Ball aus 13 Metern haarscharf über den zu spät kommenden Keeper Yilmaz ins Tor. Wer nun wie SC-Coach Landgraf auf ein Unentschieden tippte „Das Spiel hat eigentlich keinen Sieger verdient.“ irrte gewaltig. Kais Gouri scheiterte noch nach einem Alleingang (85.), doch Michael Sofinski netzte kurze Zeit später zur SC-Führung. Diesmal traf er äußerst sehenswert mit einem Drop-Kick-Hammer aus gut 25 Metern. In der Nachspielzeit führte quasi mit dem Schlusspfiff ein Konter vom eingewechselten Kevin Buycks zum Endstand. Das 19 Jahre alte Talent hätte das Tor vielleicht auch selbst erzielen können, sah aber den freistehenden Mitspieler Esso, der den Querpass nur noch über die Linie zu drücken brauchte.
Im Endeffekt ein zu hoher Sieg der Waldgirmeser, die sich mit nun 10 Punkten erstmal Richtung Mittelfeldplatz vorschieben konnten.
Ralf Landgraf: „Aufgrund der letzten 20 Minuten, wo wir unser wahres Gesicht gezeigt haben war der Sieg verdient. Vorher wäre auch ein Unentschieden gerecht gewesen, doch hinten raus waren wir stärker. Die Einwechslungen waren heute ganz gut gelungen, denn mit Esso und Buycks kam noch mal neuer Schwung in unser Spiel.“

SC Waldgirmes: Ried - Gouri, Gerhardt, Pötzl – Erben (71. Esso), Agirmann, Schlierbach, Aydin – Jordan (53. Buycks), Sofinski - Szymanski

Türk Wiesbaden: Yilmaz –, Balikei, Bilir, Aktuerk (57. Genc), Kusch, Karaca, Yildirim (66. Oueztuerk), Baghramian, Yildiz, Silbereisen, Kunz (72. Tuzcu)

Tore:
0:1 Kunz (58.)
1:1 Sofinski (78.)
2:1 Sofinski (88.)
3:1 Esso (90.+3)

Zuschauer: 90

Gelbe Karten: Agirmann / Kusch, Karaca

Schiedsrichter: Volker Höpp ( FSV Dauernheim)


Hessenliga
SC 1929 Waldgirmes e. V. I - TSG Wörsdorf 1:0 (0:0) 29. Aug. 2008

Dritter Sieg in Folge für den SC Waldgirmes in der Hessenliga! Gegen den KSV Klein-Karben machte man es im Freitagabendspiel am Ende spannend, holte aber verdient 3 Punkte.

SCWDem SCW gelang ein Auftakt nach Mass und bereits nach einer halben Minute führte eine Ecke von Mario Schappert zu einem Kopfballtreffer von Leif Langholz. Es war bereits der siebte Treffer im siebten Spiel für den ehemaligen Burgsolmser. Die 2:0 Führung ging zum Großteil auf die Kappe des nach Verletzungspause zurückgekehrten Patrick Neubert, der sich 5 Meter hinter der Mittellinie energisch im Liegen gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte und dann einen Alleingang aufs Tor von Dikmen abzog. Bevor ihn die heranstürmenden Abwehrspieler erreichen konnten legte er quer ab auf Spielmacher Schappert, der mit einem satten Schuß unhaltbar traf. Angefeuert von den lautstarken Fans auf der kleinen Tribühne legte die Krick-Truppe nach. Supporters in KleinKarbenEin rotwürdiges Foul von Keeper Dikem an Denis Weinecker wurde mit Gelb und Foulefmeter geahndet. Schappert verwandelte sicher zum 3:0. In der Folge spielten die Waldgirmeser taktisch nicht mehr ganz so klug und liessen sich auf einen offenen Schlagabtausch mit den Gastgebern ein, welcher diese noch einmal bis auf 2:3 herankommen lies. Die letzten Möglichkeiten zum Ausgleich verhinderte aber der 40 Jahre alt gewordene Jörg Kässmann im Tor des SCW.

Kompletter Bericht Giessener Anzeiger: hier

KSV Klein-Karben: Dikmen - Männel (46. Kraus), Noumsi (30. Simmons), Strenkert, Da Costa Prires - Kaya, Paetzold, Decise Cicek - Bari, Bodrov.

SC Waldgirmes: Kässmann - Bätzel - Pötzl, A. Weinecker - Frenz, Salzmann (63. Gouri), Neubert, Schappert, Schmandt - D. Weinecker (80. Szymanski), Langholz (85. Schmitt)

Tore:
0:1 (1.) Langholz
0:2 (22.) Schappert
0:3 (55.) Schappert (Foulelfmeter)
1:3 (67.) Decise
2:3 (79.) Simmons

Schiedsrichter: Manfred Berg (Mainz-Kastel)

Gelbe Karten: Cicek, Dikmen, Domta, Kaya, Paetzold / A. Weinecker, Salzmann, Frenz, Neubert - Zuschauer: 180.


Verbandsliga
VfB Unterliederbach - SC 1929 Waldgirmes e. V. II 1:2 (0:0)

Der SCW II konnte beim VfB Unterliederbach einen Überraschungserfolg feiern. Durch zwei Treffer von Neuzgang Rafael Szymanski siegte man mit 2:1 im Frankfurter Stadtteil. Ralf Landgraf musste aufgrund der zahlreichen Ausfälle sein Team an einigen Stellen umstellen. Bora Aydin war glücklicherweise rechtzeitig wieder einsatzbereit und auch Kais Gouri fühlte sich trotz seines Einsatz im Hessenligaspiel tags zuvor wieder fit und konnte deshalb früh eingewechselt werden. Hinter der einzigen Spitze Szymanski ließ Landgraf Steffen Jordan und Michael Sofinski die Bälle verteilen.

Ralf Landgraf zum Spiel: "Wir haben die Räume enge gehalten und kaum Chancen von Unterliederbach zugelassen. In der Halbzeit habe ich meinem Team gesagt, dass wir im gleichen Stil weiterspielen müssen und wir Konterchancen bekommen werden. Ausgerechnet in der Phase, als wir uns etwas lösen konnten, haben wir das 0:1 durch einen Kopfballtreffer hinnehmen müssen. Die Mannschaft hat aber dann ihr wahres Gesicht gezeigt und nicht den Kopf hängen lassen. Beim 1:1 schlug Daniel Erben einen langen Ball auf Rafael Szymanski, dieser gewann das Laufduell gegen 2 Gegenspieler und traf flach ins Eck. Vor dem 2:1 wurde Kai Frenz nach einem Solo im Strafraum gefoult und Szymanski verwertete den Elfer sicher. Hervorheben möchte ich heute Stefan Agirmann und Markus Gerhardt, die in dieser Saison bisher wenig Einsatzzeit hatten und heute ihren Mann bestens gestanden haben. Durch Nico Hartungs frühe Verletzung musste Markus als Libero aushelfen. Die Stimmung ist nun natürlich gut und setzt für die kommenden Aufgaben vielleicht einige Kräfte frei."

Der SCW spielt in folgender Aufstellung: Ried - Hartung (5. Gouri), Gerhardt, Frenz - Erben, Agirmann, Schlierbach, Aydin - Jordan (90. Fuhr), Sofinski (90. Tschutschupalov) - Szymanski

1:0
1:1 Szymanski
1:2 Szymanski (FE)


Hessenliga
SC 1929 Waldgirmes e. V. I - TSG Wörsdorf 1:0 (0:0)

Zweiter Heimsieg in Folge für den SC Waldgirmes! Gegen die Minimalisten der Hessenliga, die TSG Wörsdorf reichte ein Tor von Leif Langholz, um das Spiel zu entscheiden. Beide Abwehrreihen bestimmten das Spiel und ließen kaum Großchancen zu. Daher war es im Gegensatz zum spielfreudigen Match der Vorwoche nur selten Fußball zum Zungeschnalzen.
Der SCW trat ohne die verletzten, gesperrten oder verhinderten Spieler Frenz, Münnich, Schmitt, Parson, Burk, A. Weinecker und Neubert an, was zum Aufrücken einiger Kräfte aus dem Kader der Zweiten Mannschaft führte. Der Neuzugang aus der Giessener A-Jugend Kais Gouri machte z.B. sein erstes Hessenligaspiel überhaupt. Hinten organisierte Markus Bloss gewohnt sicher und so konnte man in den ersten 45 Minuten keine einzige echte Chance der Gäste registrieren. Der SCW tat sich aber ebenfalls schwer und brachte sich mit Fehlpässen im Spielaufbau selbst um gute Einschussmöglichkeiten. Die besten Chancen der Gastgeber hatten in Halbzeit Eins Denis Weinecker sowie Fabian Pötzl. Der immer emsige Stürmer schoss nach 27 Minuten aus der Drehung heraus knapp am Pfosten vorbei. Der junge Verteidiger versuchte es nach einer Flanke von Weinecker am langen Pfosten mit einem Heber über den herausgelaufenen Keeper Jordan, welcher aber über das Tor ging (38.). TSG-Coach De Rinaldis machte das schwache Offensivspiel seiner Truppe an den Englischen Wochen und dem Spiel unter der Woche fest, wo die SCler spielfrei hatten. Betrachtet man die Ausfälle auf SCW-Seiten und die Tatsache, dass auch Gouri und Bloss am Mittwoch über 90 Minuten ein Spiel bestritten, so darf dies aber keine Entschuldigung sein.
EderberglandAuch in der zweiten Hälfte sah man kaum eine zwingende Chance auf beiden Seiten. Die Wörsdorfer bestätigten, warum sie mit nur 2 Gegentreffern die beste Abwehr der Liga bisher stellten. Daran änderte auch das Tor des Tages durch Leif Langholz nichts, denn nur 3 Gegentore in 7 Spielen kann sonst kein Team der Klasse vorweisen. Der Treffer des 24-Jährigen fand seine Einleitung durch Denis Weinecker, der an der Eckfahne unter starker Bedrängnis den Ball behauptete und auf Stefan Salzmann ablegen konnte. Der Neuzugang von der Teutonia flankte gefährlich vor Jordans Torraum und mutterseelenallein konnte Leif Langholz seinen sechsten Saisontreffer mit einem Kopfball erzielen. Hier hatten sowohl die Abwehr als auch der sonst sehr sichere Torwart geschlafen und damit das Spiel verloren. In der Folge wurde Jordan, den De Rinaldis mit Kässmann als besten Torhüter der Klasse sieht, nur noch zwei Mal ernsthaft geprüft: der 18-Jährige Weinecker fasste sich aus der zweiten Reihe ein Herz und zog nach 65 Minuten frei drauf los. Den Schuß konnte Jordan sichern, doch Weinecker wurde im letzten Moment sogar noch gefoult, so dass es Freistoß für den SCW gab. Diesen schoss Libero Bloss ins Tordreieck und Jordan zeigte sein ganzes Können und parierte. Sein Gegenüber Kässmann musste auch zweimal abtauchen, um die allerdings nicht ganz so gefährlichen Schüsse von Odisho (71.) und Badal (84.) zu halten. Kurz vor Abpfiff hätte sich für Spielmacher Schappert fast noch eine Chance ergeben, doch er wurde von 2 Verteidigern in die Zange genommen und ihm der Ball vor der Nase weggespitzelt.
Letztendlich ein verdienter Sieg des SC Waldgirmes, da die Gäste aus Wörsdorf im Angriff zu wenig zeigten und die Waldgirmeser den entscheidenden Tick aggressiver waren.

De Rinaldis: „Der SCW hat durch eine Chance gewonnen. Meine Mannschaft war nicht regeneriert genug nach dem Spiel unter der Woche. Beide Abwehrverbände standen sehr gut. Ich hoffe nach den Englischen Wochen können wir dann auch wieder solche Spiele wie heute gewinnen.“

Krick: „Wenn Nico kein gutes Wort über uns findet kann ich das aber durchaus machen! Wir haben nahtlos an die letzte Woche angeknüpft. Auch wenn wir kein Spiel unter der Woche hatten stehen uns selbst 7 Stammkräfte nicht zur Verfügung. Ich habe ein munteres Oberligaspiel, das sehr taktisch geprägt war, gesehen. Insgesamt fand ich, dass wir ein leichtes Übergewicht hatten. Es war eine Bestätigung der Leistung des Ober-Roden-Spiels und ich bin insgesamt sehr zufrieden.“

SC Waldgirmes: Kässmann - Bloss, Bätzel, Pötzl – Schmandt, Salzmann, Gouri, Schappert, Michel, Langholz (81. Szymanski), Denis Weinecker

TSG Wörsdorf: Jordan - Lorz, Litke (46. Kretschmer), Odisho, Kuczok, Pilger (68. El Boujattoui), Kuerzer, Schwarz, Badal, Maus, Lederer (67. Dominigg)

Tor:
1:0 Langholz (58.)

Zuschauer: 200

Gelbe Karten: Langholz / Kuerzer, Kretschmer, Schwarz

Schiedsrichter: Boris Reisert (Rödermark) - Assistenten: Sven Willmann, Sandro Sale


Verbandsliga
SC 1929 Waldgirmes e. V. II – VfB Marburg 1:4 (1:1)

Der VfB Marburg fand nach zwei knappen 0:1-Niederlagen in Waldgirmes wieder in die Erfolgsspur zurück. Für die Hessenligareserve der Lahnauer war es die zweite Niederlage in Folge.
Die Erste Hälfte gestaltete sich wie auch das Ergebnis sehr ausgeglichen. Viele Großchancen ließen weder Hessenligaleihgabe Markus Bloß im Zentrum der Waldgirmeser Deckung, als auch die Viererkette um den Ex-Waldgirmeser Junior Hull zu. Außer den beiden Treffern sind nur zwei Szenen nenneswert, die zu einem Tor hätten führen können. Beide in der Anfangsphase durch den Marburger Stürmer Denis Müller, der in dieser Saison schon mehrfach genetzt hat. Zuerst prüfte er SC-Torwart Kühns Reaktion bei einem Knaller an den Außenpfosten (9.), später verlud er Kühn, scheiterte aber an Kapitän Thomas Schlierbach, der auf der Linie rettete (16.). Der SCW II Ederberglandging nach einer wunderbaren Kombination in Führung. Fadi Michel, dessen Wechselgerüchte nach Wieseck wohl ad acta gelegt werden können, überlief auf dem rechten Flügel Ex-SCler Jan Eberling und passte auf Steffen Jordan, welcher am linken Pfosten Sturmkollege Szymanski lauern sah und diesen auf dem Fuß anspielte. Der lange Neuzugang vom TSV Grünberg ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte nach seinen drei Hessenligatoren nun auch den ersten Treffer in der Verbandsliga. Die Marburger schlugen allerdings zurück. Ingo Czyrzewski ließ Kais Gouri im Laufduell hinter sich und hätte eigentlich selbst den Treffer erzielen können, Sturmpartner Müller staubte allerdings noch kurz vor der Linie ab.
Die zweite Hälfte war die des VfB. SC-Coach Landgraf warnte seine Schützlinge noch vor den gefährlichen Kontern der Gäste, doch genau in diese Falle tappte die junge Mannschaft. Die Führung für Marburg besorgte Ingo Czyrzewski, nachdem den SClern ein zu kurzer Befreiungsschlag passierte, welchen der starke Marlon Schick postwendend zurückschickte und der Stürmer dankend nach gewonnenem Laufduell abschloss. Waldgirmes hatte im Gegenzug eine Chance durch Szymanski, doch dessen Kopfball entschärfte Katz auf der Linie. Bei einer verunglückten Bogenlampe von Fadi Michel rettete der eingewechselte Tschutschupalov ein weiteres Mal auf der Linie (59.). Einen der zahlreichen Konter schloss Topscorer Müller in der 68. Spielminute schließlich zum 3:1 ab. Das Spiel war hiermit gelaufen. Der SCW II versuchte zwar noch weiter nach vorne zu spielen, doch zwingende Chancen gelangen keine mehr. Ganz im Gegenteil, durch den eingewechselten Saighani, der Dritte im Bunde, der schon im schwarz-roten Trikot von Waldgirmes auflief, gelang den VfBlern noch der vierte Treffer. Und was für einer: Saighani hämmerte den Ball aus gut 16 Metern mit seinem starken linken Fuß unter die Latte, so dass Keeper Kühn nicht die geringste Abwehrchance blieb.
Der Sieg fiel am Ende etwas zu hoch aus, was auch Ralf Landgraf so sah, doch ging er aufgrund der starken zweiten Halbzeit auf jeden Fall in Ordnung. Landgraf: „Marburg wird am Ende unter den ersten 3 Mannschaften in der Liga sein du hat verdient gewonnen. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen, um nicht hinten drin zu stehen. Da wir weiterhin Ausfälle und angeschlagenen Spieler haben war heute nicht mehr drin, auch wenn die erste Halbzeit etwas Hoffnung machte.“

SC Waldgirmes: Kühn – Bloss, Heuser (51. Tschutschupalov), Gouri – Aydin (76. Fuhr), Schlierbach, Sofinski, Michel, Esso – Jordan (74. Erben), Szymanski

VfB Marburg: Katz – Greb, Hull, Jencik, Schick - Weidenhausen, Kleemann, Eberling, Rechner – Müller (74. Saighani), Czyrzewski (68. Kilercioglu)

Tore:
1:0 Szymanski (25.)
1:1 Müller (33.)
1:2 Czyrzewski (55.)
1:3 Müller (68.)
1:4 Saighani (88.)

Zuschauer: 90

Gelbe Karten: Esso / Weidenhausen

Schiedsrichter: Johannes Frohnapfel ( SV Welters)


Verbandsliga
FC Ederbergland - SC 1929 Waldgirmes e. V. II 2:0 (1:0)

Auswärts präsentiert sich der SCW II momentan noch recht erfolglos. Ohne die nötige Aggressivität konnte man beim bis dato Tabellenletzten aus Ederbergland nichts holen. Früh ging man nach einer Unachtsamkeit der Abwehrreihe um den jungen Libero Nico Hartung in Rückstand. Danach konnten beide Teams lange Zeit nur wenig gute Chancen herausarbeiten. Die Schüsse von der einzigen Spitze Szymanski und Manndecker Heuser in der Anfangsphase waren noch die Gefährlichsten der ersten Hälfte. Spielmacher Johannes Burk und seine Nebenleute Salzmann und Co. konnten nur selten schöne Spielzüge darbieten.

EderberglandZur Pause brachte Coach Landgraf mit Steffen Jordan eine zweite Spitze. Für den Stürmer verließ Libero Hartung den Platz und auf dessen Position schob sich Stefan Salzmann. Auch Jordan konnte sich kaum in Szene setzen. Ausser zwei Schüssen in der 80. und 82. blieb er weitgehend blass. Die besseren Chancen hatte der FCE, allen voran Stürmer Dennis Meyer, der mehrfach die Möglichkeit zum 2:0 hatte, diese aber erst in der Nachspielzeit nutzte. In der 65., 78. und 89. scheiterte er jeweils am starken Torwart Kristian Kühn, der eine höhere Niederlage verhinderte. Für Aufregung sorgte der Schiedsrichter der Partie, der die Waldgirmeser zweifach klar benachteiligte. Einmal erkannte er ein Foul an Szymanski im Strafraum nicht an - es hätte Elfmeter geben müssen. Zudem bewertete er Johannes Burks erstes Foul im Spiel viel zu hart und bewies bei der roten Karte alles anderes als Fingerspitzengefühl. Erst in Unterzahl kam die Landgraftruppe wirklich zu sich, konnte aber wie erwähnt kaum Torchancen erspielen und war natürlich hinten für Konter anfällig, was letztendlich kurz vorm Schlußpfiff mit dem Tor zum Endstand bestraft wurde.

SC Waldgirmes II: Kühn – Hartung (46. Jordan), Heuser, Gouri – Aydin (88. Tschutschupalov), Schlierbach, Erben (67. Esso), Salzmann, Sofinski, Burk – Szymanski

Tore:
1:0 Heft 6.
2:0 Meyer 90.+2

Rote Karte: Burk 69. - Foulspiel

Zuschauer: 150


Hessenliga
SC 1929 Waldgirmes e. V. I - Germania Ober-Roden 5:0 (1:0)

Der SC Waldgirmes hat die Niederlage bei Hessenligaspitzenreiter Borussia Fulda gut weggesteckt und präsentierte sich beim 5:0 Sieg über Ober-Roden vor heimischem Publikum von seiner besten Seite.
Ober RodenTrainer Thorsten Krick musste aufgrund der Ausfälle von Gino Parson, Patrick Neubert und Andre Weinecker sein Team auf einigen Positionen umstellen. So kehrte z.B. Markus Bloss wieder auf den Liberoposten zurück und die Neuzugänge Moritz Schmandt und Denis Weinecker machten ihr erstes Spiel von Beginn an. Beim Gast aus Rödermark fehlte der rotgesperrte Abwehrchef Viktor Krist, was für Coach Daniel Ciuca einer der Gründe war, weshalb sein Team in der Abwehr oft das Nachsehen hatte. So erkannte er auch, dass die Waldgirmeser in der ersten Hälfte schon hätten 3:0 oder 4:0 führen können. Der SCW erspielte sich tatsächlich eine Vielzahl von Möglichkeiten und war über die gesamte Spieldauer das bestimmende Team. Nachdem Schmandt in der fünften Minute noch knapp das 1:0 vergab, machte es Denis Weinecker eine Minute besser und erzielte aus kurzer Distanz locker die Führung. Wiederum eine Minute später hatte Schmandt mit einem Kracher an die Unterlatte Pech, denn der Ball sprang nicht hinter die Torlinie. Der SCW spielte gefällig, zentral organisierte Mario Schappert als Ersatz von Parson das Spiel und auf den Außenpositionen sorgten Schmandt und Münnich für Betrieb. Auch bei den Standards präsentierte sich der ehemalige Watzenborner Schmandt sehr gut und darf nach seiner starken Vorstellung auf weitere Einsätze in der Hessenliga hoffen. Nach einer seiner Ecken verpasste Libero Bloss nur knapp bei einem Kopfball das Tor (16.). Die Lahnauer vergaben Chance um Chance in der ersten Hälfte und unter den Zuschauern machte sich die Sorge breit, ob man sich denn wieder um den verdienten Lohn bringen würde. Weinecker scheiterte nach 27 Minuten bei einem Konter nach Pass von Langholz an Keeper Knauf. Langholz selbst setzte einen Heber über Knauf nur Zentimeter über die Latte (35.). Und so kam es, wie es kommen musste, die Germanen hatten nach fast nicht stattfindender Offensive auf einmal den Ausgleich auf dem Fuß. Die einzige Spitze Hort Russ kam frei etwa 6 Meter vor Ex-Profi Kässmann an den Ball. Kässmann schmiss sich frühzeitig zu Boden und Russ vergab die 100%ige und schoss ihm quasi in die Arme. Mit der 1:0 Führung ging es schließlich in die Halbzeit.
Der ehemalige rumänische Nationalspieler Ciuca wollte seine Jungs zur Pause nochmals motivieren, doch gegen die klar besseren Waldgirmeser half das nur wenig. Es waren keine 5 Minuten in der zweiten Hälfte gespielt, da fiel schon das 2:0. Steffen Schmitt, dem wie so oft mit Kai Frenz im defensiven Mittelfeld zahlreiche Balleroberungen gelungen, schickte Stürmer Langholz mit einem Steilpass Richtung Knauf. Langholz nutzte nach zahlreichen ausgelassenen Chancen in den letzten Spielen die Möglichkeit und erzielte seinen vierten Saisontreffer. Die Waldgirmeser wollten nachlegen und das taten sie auch. Als Marko Corlija Denis Weinecker im Strafraum zu Boden drückte entschied die souveräne Schiedsrichterin Storch-Schäfer sofort auf Strafstoß, welchen Mario Schappert eiskalt verwandelte. Nach 70 Minuten hatten die Gäste die Zweite von mageren drei guten Möglichkeiten: Necip schoss erst an die Unterlatte und den Abpraller konnte Do Vale Lopez nicht nutzen, denn Kässmann konnte im Liegen auf der Linie retten. Nur kurz danach machte der SCW den Sack endgültig zu. Der agile Weinecker konnte den Ball am Mittelkreis erobern und setzte Langholz in Szene, welcher Torwart Knauf umkurvte und jubelnd zum 4:0 abschloss. Die Waldgirmeser waren wie im Spielrausch und auch der eingewechselte Burk machte auf der Spielmacherposition eine gute Figur. So ermöglichte er mit einem geschickten Pass durch die Abwehrreihe Denis Weinecker eine gute Chance, der jedoch knapp vorbeischoss. Die letzte Chance der Gäste hatte Marco Toch, der aus stark abseitsverdächtiger Position allein auf Kässmann zulief, in diesem aber seinen Meister fand. Den Schlusspunkt setzte Joker Szymanski, der nur 3 Minuten nach seiner Einwechslung mit einem trockenen Schuss aus über 20 Metern neben den Innenpfosten den 5:0-Endstand markierte. Coach Krick war natürlich sehr zufrieden mit seiner Mannschaft und lobte, dass man aggressiv gespielt und sich perfekt an die taktische Vorgabe gehalten hat. An diese Leistung will man versuchen in den nächsten Spielen anzuknüpfen.

SC Waldgirmes: Kässmann, Bloss, Bätzel, Pötzl, Frenz, Schmitt, Münnich, Schmandt, Weinecker D. (80. Szymanski), Schappert (70. Burk) , Langholz (75. Michel)

Germania Ober-Roden: Knauf, Idrissi, Corlija (70. Müller), Demirtas, Necip (83. Christophori), Stenzel (57. Kwiaton), Toch, Do Vale Lopez, Popovic, Gruell, Russ

Tore:
1:0 6. Weinecker, Denis
2:0 49. Langholz, Leif Morris
3:0 57. Schappert, Mario (FE)
4:0 73. Langholz, Leif Morris
5:0 82. Szymanski, Raffael

Zuschauer: 220

Gelbe Karten: Pötzl / Corlija, Demirtas, Russ, Popovic

Schiedsrichter/in: Martina Storch-Schäfer (Petersberg)
Assistentin I: Sabine Stadler
Assistent II: Robert Marthaller


Verbandsliga
SC 1929 Waldgirmes e. V. II - Viktoria Kelsterbach 2:0 (0:0)

Der SC Waldgirmes II konnte im ersten Heimspiel der Saison nach dem Unentschieden in Schröck und der Niederlage in Walluf gegen die Viktoria Kelsterbach mit 2:0 einen hochverdienten Sieg einfahren. Dies sah auch Trainer Ralf Landgraf so, der nach dem Spiel erleichtert war. Seinen Mannen machten es lange spannend und vergaben alleine in der ersten Halbzeit ein halbes Dutzend guter Torchancen
Der SCW II trat nur mit einer Spitze an, da Jordan verletzt und Hanno erst kürzlich zum Nachbar Wetzlar gewechselt war und somit keine weiteren Stürmer im Kader zur Verfügung standen. Auf der Ausfallliste außerdem Buycks, Baum, Fuhr und der angeschlagene Heuser. Dafür machte Markus Bloß sein erstes Spiel nach seiner Armverletzung und dies in gewohnt sicherer Manier. Mit seinen jungen Manndeckern Gouri und Pötzl zur Seite ließ der Routinier –der einzige SCler älter als 25 Jahre in der Startelf- während der gesamten Spielzeit keine 3 Torchancen des Gasts zu. Ein weiterer Beleg des Klassenunterschieds beider Mannschaften an diesem Tag, der nur in Toren zu knapp ausgedrückt wurde. Der Reihe nach scheiterten Szymanski per Kopf (3.), Erben per Schuss (4.) und wieder Szymanski per Kopf in der Anfangsviertelstunde. Danach kam die Zeit von Bora Aydin und dem Auslassen von Hunderprozentigen. In der Zwanzigsten schoss er erst an den Pfosten und in der gleichen Situation einen Gegenspieler an. Nach 31 Minuten stand er frei gespielt alleine am Pfosten vor Keeper Morper und vergab wiederum. Nach einem Freistoß von Burk (39.) setzte er dann einen Kopfball freistehend über das Tor. In der Zwischenzeit hatte noch Szymanski nach einer Körpertäuschung und einem strammen Schuss aus 18 Metern das 1:0 auf dem Fuß. Trotz aller Hochkaräter hoben sich die Lahnauer das 1:0 für die zweite Halbzeit auf.
Landgraf sprach seinen Jungs in der Pause Mut zu im gleichen Stil weiterzuspielen und dies taten sie auch. Zwar gab es keine Chancen im Minutentakt mehr, aber man war weiterhin klar die spielbestimmende Mannschaft und setzte letztendlich auch die entscheidenden Treffer. Das 1:0 gelang Verteidiger Fabian Pötzl, nachdem nach einer Ecke den Kelsterbachern fast ein Eigentor unterlaufen wäre und Keeper Morper nicht weit genug klären konnte. Pötzl drosch den Ball durch das Gewühl im Strafraum unhaltbar in die Maschen. Nachdem der Knoten geplatzt war spielten die SCWler nun noch befreiter auf und zeigte einige sehenswerte Szenen. So auch beim 2:0 durch Neuzugang Johannes Burk. Kapitän Tommy Schlierbach, den Coach Landgraf nach dem Spiel besonders aufgrund seiner kämpferischen und spielerischen Leistung lobte, setzte den Ehemaligen Breidenbacher mit einem Sahnepaß im Strafraum in Szene und dieser überlupfte den herauslaufenden Torwart locker (67.). Zehn Minuten später hätte Daniel Erben noch erhöhen können, aber er vergab nach einem Alleingang frei vorm Torwart. Auch Schlierbach hätte fast ein Tor nachgelegt, doch seine Direktabnahme konnte Morper noch im Fliegen abfangen. Es blieb letztendlich beim 2:0 für den Gastgeber.
Alles in Allem ein klarer Sieg der Waldgirmeser gegen einen erschreckend schwachen Gast aus Kelsterbach.

SC Waldgirmes II: Kühn – Bloß, Pötzl, Gouri – Aydin (81. Hartung), Schlierbach, Erben (87. Gerhardt), Schmandt, Sofinski, Burk (75. Esso) – Szymanski

Viktoria Kelsterbach: Morper – Arends, Klein, Mimi, Marscholl, Beckmann (70. Arslan), Horst, Vranestevic, Di Meglio (81. Karic), Veith, Terrell (62. Gülzar)

Tore:
1:0 Pötzl 61.
2:0 Burk 67.

Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Jozefczuk (TSV Bottendorf)

Gelbe Karten: Aydin, Schlierbach


Hessenliga
Borussia Fulda- SC 1929 Waldgirmes e. V. I 5:2 (1:0)

Vor 700 Zuschauern verpasste der SC Waldgirmes wieder einmal aufgrund mangelhafter Chancenverwertung einen oder gar mehr Punkte. Der schnelle Ausgleich im Gegenzug durch Murat Anlis Treffer wurde durch Gino Parson vergeben. Auch in der Drangphase der zweiten Halbzeit konnte man keine Treffer erzielen und fing stattdessen zwei Tore. Nach dem 0:3 macht man hinten noch weiter auf und der Gastgeber konterte den SCW aus. Neuzugang Szymanski konnte immerhin noch seine ersten beiden Hessenligatreffer verzeichnen.

Ausführlicher Bericht aus Fuldaer Sicht:
Fuldaer Zeitung

Aufstellung:

Borussia Fulda; Qosa - Benn (84. Oymak), Zangir, Özbakir, Schneider (46. Hose, 69. Jaksch) - Schimmelpfennig, Öztürk - Anli, Bunzenthal, Krause - Damar

SC Waldgirmes: Kässmann - Frenz, Münnich, Bätzel, A. Weinecker - Schappert, Salzmann, Schmitt, Michel (46. D. Weinecker) - Langholz (75. Szymanski), Parson

Schiedsrichter: Karl Wiatrek (Witzenhausen)

Zuschauer: 700

Tore:
1:0 Murat Anli (13.),
2:0 Mark Jaksch (70.),
3:0 Mark Jaksch (73.),
3:1 Raffael Szymanski (77.),
4:1 Kahraman Damar (83.),
5:1 Rezul Oymak (85.),
5:2 Raffael Szymanski (86.)


Hessenliga
SC 1929 Waldgirmes e. V. I - FSV Fernwald 2:2 (1:0)

Tolle Kulisse, vier Tore - was will man mehr in einem Bezirksderby? Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde den gut 1.000 Zuschauern auf dem Waldgirmeser Sportgelände einiges geboten.

Das Spiel startete sofort unter hohem Tempo beider Teams und es dauerte nicht lange, bis der erste Treffer fiel. Beim Gast aus Steinbach musste Topscorer Daniel Beck kurzfristig passen, für ihn stürmte Özcan Can. Beim SCW stand Mario Schappert neu in der Startelf und er sollte seine Aufstellung mit einem "Tor des Jahres" rechtfertigen. Nachdem ein Heber von Gino Parson, ein Schuss von Libero Münnich und auf der Gegenseite ein Kopfball von König noch ihr Ziel verfehlten traf der junge Mittelfeldspieler nach Kopfballablage von Langholz aus gut 20 Metern aus halber Drehung in den Winkel. In der Folge spielte der SCW seine Taktik aus und ließ die spielstarken Fernwälder um Neuzugang Renato Levy zu kaum einer nennenswerten Torchance kommen. Ganz im Gegensatz zu den eigenen Kontermöglichkeiten, die man wieder einmal kläglich vergab. Die lauffreudigen Spitzen Michel und Langholz hätten "den Sack" bereits vor der Pause zumachen können. Nach 43 Minuten überlief Fadi Michel gleich 2 Gegenspieler, nach seinem Pass zögerte jedoch sein Partner zu lange mit dem Abschluss und verschenkte die glasklare Chance. Nur eine Minute später legte Langholz quer ab auf Michel und dieser setzte den Ball einen Meter neben das Tor von Koc. Wer an alte Fußballweisheiten glaubt, der wusste zu diesem Zeitpunkt schon, dass sich dieses Auslassen von Chancen noch rächen sollte.

In der zweiten Hälfte gingen beide Teams vorerst unverändert ins Spiel. Fernwald hatte spielerisch ein leichtes Übergewicht, konnte aber kaum zwingende Aktionen vor dem Tor von Oldie Jörg Kässmann anbringen. Die beherzten Flügelläufe endeten zumeist mit einer weiten Flanke ins Niemandsland, von Gefahr kaum eine Spur. Dies änderte sich, als Fernwalds Coach Niko Semlitsch den auf einen Einsatz brennenden Deniz Vural einwechselte. Der junge Türke, der bis vor Kurzem noch für den SCW auflief, brachte neuen Schwung ins Spiel der Gäste und besorgte den Ausgleich höchstpersönlich. Nachdem die Waldgirmeser Hintermannschaft nicht weit genug klären konnte schlenzte er aus etwa 16 Metern den Ball zwischen den Pfosten und die Hand von Kässmann. Mit dem Aufwind des Tores legte der FSV sogleich nach und auch Dominik König traf aus zweiter Reihe (79.). Die Bank der Waldgirmeser reagierte nun und brachte die beiden wendigen "Leichtgewichte" Burk und Weinecker. Es sollte sich noch auszahlen die beiden Neuzugänge zu bringen. Zuerst wurde Weinecker von Burim Gashi von hinten gefällt, so dass der Schiedsrichter sofort auf Platzverweis entschied - eine Entscheidung, die nicht jeder auf dem Sportplatz getroffen hätte.. Zu guter Letzt sorgten Burk und Weinecker schließlich für den Ausgleich in der 90. Minute. Burk scheiterte an Kamber Koc, welcher aber nur nach vorne abprallen lassen konnte. Denis Weinecker ließ sich die Chance nicht entgehen und staubte aus kurzer Distanz ab. Unter dem Jubel der Heimfans hätte man fast noch den Sieg in Überzahl erzielt, aber Steffen Schmitt scheiterte mit einem strammen Schuss. Es wäre auch zu viel des Guten gewesen und so konnten beide Trainer am Ende mit dem Ergebnis und der Punkteteilung leben.

Aufstellung:

SCW: Kässmann - Bätzel, Münnich, A. Weinecker - Schmitt, Frenz (81. Burk), Neubert (60. Salzmann), Schappert, Parson - Michel (79. D. Weinecker), Langholz

Schiedsrichter: Stieler / Obertshausen

Zuschauer: 1.000

Torfolge:
1:0 Schappert 12.
1:1 Vural 76.
1:2 D. König 79.
2:2 D. Weinecker 90.

Rot: Gashi (84.)


Hessenliga
SC 1929 Waldgirmes e. V. I - RW Frankfurt 3:2

Der Hessenligaauftakt des SC Waldgirmes ist geglückt. Vor 400 Zuschauern an einem sonnigen Dienstagabend konnte man durch 3 Tore des überragenden Leif Langholz gegen Rot-Weiß Frankfurt gewinnen.

Der SCW hatte den besseren Start und nach wenigen Minuten roch es nach einer sehr einseitigen Geschichte. Dabei konnte sich der einzige Neuzugang, der von Anfang an ran durfte, Johannes Burk, einige male gut im linken Mittelfeld in Szene setzen. Auch das Zusammenspiel der Sturmspitzen Langholz und Michel sah sich gut an. Fadi Michel hatte bereits nach wenigen Minuten per Kopfball eine Torchance. Wenig später setzte er seine Kollegen in Szene, aber Langholz scheiterte an Keeper Hohler (17.). Beim 1:0 dachte man, dass Langholz weiter das Pech an den Stiefeln hängt, denn aus kurzer Distanz konnte er nicht treffen, hatte aber Glück im Unglück und konnte den Abpraller im Liegen am Pfosten verwerten. Vor dem 2:0 vergab er wieder eine Chance, die Hohler zum Eckball retten konnte. Der Eckstoß landete schließlich im Gewühl beim Mann des Tages und der SCW führte verdient mit 2:0.
Wie aus dem Nichts im Gegenzug der Anschlusstreffer der Frankfurter. Der pfeilschnelle Nkane scheiterte zunächst an einer Glanzparade von Oldie Jörg Kässmann, konnte den Nachschuss aber zum 1:2 verwerten. Damit war die Spielfreude der Lahnauer dahin und fortan hatten die Rot-Weißen das Heft in der Hand. Dies sah auch Trainer Krick so, der angab, dass man den Faden verloren hatte. Richtig gefährlich wurden sie der Waldgirmeser Hintermannschaft, die weiterhin auf den Etatmäßigen Libero Markus Bloss verzichten muss, nicht. Die Gastgeber versuchten es immer wieder mit Kontern und langen Bällen auf Leif Langholz. Einer dieser Konter führte in der 72. Minute zum umjubelten und erlösenden 3:1. Der für Johannes Burk eingewechselte Mario Schappert bediente den Goalgetter mustergültig und dieser ließ sich nicht lange bitten. Neben Schappert wurden noch mit Stefan Salzmann und Denis Weinecker zwei Neuzugänge eingewechselt. Salzmann ersetzte Patrick Neubert solide, Weinecker konnte nur wenige Minuten sein Talent zeigen, lief aber erstmals mit seinem Bruder in einer Herrenmanschaft auf, was sicher auch Grund zum Feiern ist.
Rot Weiß konnte am Ende nur noch durch einen direkt verwandelten Freistoß von Freund in der Nachspielzeit zum 2:3 verkürzen. Der Torschütze wurde eine Minute nach seinem Tor auch noch mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

Auf Grund der soliden Leistung war einerseits Gasttrainer Andreas Baumbach mit seiner neu zusammengestellten Truppe nicht unzufrieden, SC-Coach Krick erkannte, dass Siegen doch schöner als Verlieren ist, wusste aber auch, dass über die Saison hin noch eine Steigerung für ein gutes Abschneiden von Nöten ist.

Aufstellung:

SCW: Kässmann - Bätzel, Münnich, A. Weinecker - Schmitt, Frenz, Neubert (55. Salzmann), Burk (62. Schappert), Parson , - Michel, Langholz (87. D. Weinecker)

Schiedsrichter: Dr. Kunzmann/ Bad Hersfeld

Zuschauer: 350

Torfolge:
1:0 Langholz 18.
2:0 Langholz 23.
2:1 Nkane 24.
3:1 Langholz 72.
3:2 Freund 90.+1

Gelbe Karten: Burk / Freund, Castellino

Gelb/Rot: Freund (90.+2)